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Begriffsverzeichnis

Was verstehen die Rosenkreuzer unter...

Organisation - Historie

1924 traten die Brüder Z.W. Leene (1892–1938) und J. Leene (1896–1968) in «Het Rozekruisers Genootschap» ein, die niederländische Abteilung der 1909 von Max Heindel gegründeten Rosicrucian Fellowship in Oceanside (Kalifornien USA). Schon bald wurde den beiden Brüdern Leene die Leitung in den Niederlanden anvertraut.

Im Jahre 1930 schloss sich Frau H. Stok-Huizer (1902–1990) den Brüdern Leene an. Zusammen begann die Gruppe eine intensive spirituelle Suche, die dazu führte, dass sie ihren Weg im Jahre 1935 unabhängig von der Rosicrucian Fellowship weiter ging.

Nachdem Z.W. Leene 1938 verstorben war, setzten J. Leene und H. Stok-Huizer die begonnene Arbeit gemeinsam fort. Sie schrieben eine Anzahl Bücher, die unter ihren Autorennamen Jan van Rijckenborgh und Catharose de Petri veröffentlicht wurden.

Während des Zweiten Weltkrieges war die Gruppe verboten und musste sich wegen der Verfolgung durch die Besatzungsmacht zeitweilig aus der Öffentlichkeit zurückziehen und konnte nur im Untergrund wirksam sein. Nach Kriegsende nahm die Gemeinschaft den Namen Lectorium Rosicrucianum an. Die geistigen Leiter setzten in dieser Zeit einen entscheidenden spirituellen Impuls, der über die bisherige Zielsetzung hinaus führte. Das Lectorium Rosicrucianum trat nun als «gnostische Geistesschule» auf. Die gnostische Lehre der Transfiguration rückte dabei in den Mittelpunkt. Sie basiert auf einem Verständnis des Menschen als mehrdimensionales System mit einem unsterblichen Geistkern: ein komplexer Mikrokosmos. Seine Bestimmung ist es, einen Weg der Rückkehr in die göttliche Naturordnung zu gehen, aus der er einmal in Ur-Zeiten in die sterbliche Welt mit ihrem Diesseits und Jenseits gefallen ist.

1951 wurde der erste Tempel («Renova») der Geistesschule in der Nähe von Utrecht in den Niederlanden eingeweiht.

Die ersten Kontakte mit der Schweiz wurden wenig später im Jahre 1954 geknüpft. 1978 wurde das Foyer Catharose de Petri in Caux eingeweiht und 1989 der Neubau des jetzigen grossen Tempels.

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Symbolverzeichnis

© Lectorium Rosicrucianum - Internationale Schule des Goldenen Rosenkreuzes

1824 Caux, Konferenzort Foyer Catharose de Petri. Tel.: +41 (0)21 966 10 10, Fax: +41 (0)21 966 10 09

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